Die Medienbranche & Honorare: Warum Geduld allein kein Geschäftsmodell ist! ✍️💭
Ich weiß, das Thema Gender Pay Gap hat für viele einen langen Bart. Aber hinter den nackten Zahlen der aktuellen Studie „Die Prekarierinnen?“ steckt so viel mehr als nur eine Abrechnung oder Zahlen.
Es geht um das, was oft zwischen den Zeilen mitschwingt:
- Welches Zutrauen wird uns bei komplexen Projekten entgegengebracht?
- Welche Erwartungen prägen die Buchungen?
- Und warum fühlen sich Honorare oft eher nach „Hobby-Niveau“ oder „Lifestyle-Nebenerwerb“ an als nach einer fairen Bezahlung?
Das sind Konnotationen, mit denen viele Kolleginnen in der Medienbranche fast täglich konfrontiert sind. Und ganz ehrlich: Ich habe den Eindruck, wenn wir nur darauf warten, dass sich diese Denkmuster von alleine auflösen, landen wir beim Sankt Nimmerleinstag. Ohne aktives Engagement wird das Thema schlicht zur unendlichen Geschichte. Und das wollen wir doch nicht! 😉
Gerade die Jüngeren unter uns haben es in der Hand, hier einen Unterschied zu machen. Hoffe ich jedenfalls. Nicht mit dem Zeigefinger, aber durch Sensibilisierung, Vernetzung und Empowerment. Um einzufordern, dass Professionalität nicht am Geschlecht hängt. (Spannende Impulse dazu gibt es auch im Kalender der Vernetzungsstelle).
Lassen wir nicht zu, dass faire Bedingungen zur unendlichen Geschichte werden – schreiben wir das Drehbuch lieber gemeinsam um.
👇 Die Studie der LMU und den erwähnten Kalender findet ihr direkt unten hier!
Studie https://epub.ub.uni-muenchen.de/116704/1/1615-634X-2024-1-3.pdf
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